Samstag, 30. August

Veröffentlichung von PA vom 15.05.2006 in der Rubrik Liebe.

 

Das Gleiche

Unvorstellbar Schön und jetzt
im Garten der Blumen
die ihre Augen öffnen.
Die Wispern die Zweige,
auf den Blättern raschelt
ganz unverhofft
der Wind.
Mit einem Flüstern
sind meine Gedanken
ja doch bei dir.

 
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Schoen  Garten Blumen   Oeffnen  Wispern Zweige
 

Kommentare zum Text "Das Gleiche":

dp
schreibt am
16.05.2006 (14:03 Uhr)

Hallo PA, schön das du dabei bist! Und dann mit einem schönen Gedicht, es gefällt mir sehr.
einzig die letzte zeile wirkt durch ihr vorangestelltes "ja" verwaschen und kraftlos. dabei steckt hier der kern.
obwohl das heraufbeschworene bild von gärten mit blumen mit offenen augen und wispernden zeigen mich anspricht und an die ferne denken lässt.
ja, schön. ich mag das gedicht. danke.


 
f1
schreibt am
17.05.2006 (13:23 Uhr)
der die das

also ich komme durcheinander..
warum diese ganzen "die's"
"im Garten der Blumen
die ihre Augen öffnen.
Die Wispern die Zweige,"

ich finden dieser teil klingt sehr seltsam

ansonste finde ich es aber wirklich sehr gefühlfoll geschrieben!


 
سئ
schreibt am
17.05.2006 (15:35 Uhr)

hab lange gezögert, dieses gedicht zu kommentieren. Nun aber doch. ein bißchen verwirrt mich das, was ich für grammatikalische inkonsequenz halte. warum "Schön" groß, "jetzt" aber klein. Sinn- oder fehlerhaft? du setzt kommata, aber nicht durchgängig. an sich legitim, könnte aber f1' problematik erklären (was zugegeben eine unterstellung ist). Die stimmung ist unglaublich ruhig ohne zu verharren. dieses "ganz unverhofft" hat etwas sehr belebendes, man hat beinahe den eindruck, den windhauch zu spüren. im übrigen finde ich dieses kleine wörtchen "ja" sehr schön, einerseits vom versmaß her, aber auch diese vorsichtige, "unverhoffte" erkenntnis, die vorangegangene unsicherheit beiseite schiebt (zumindest kommt das darin für mich zum ausdruck), scheint mir sehr gut getroffen. überhaupt finde ich den späten einsatz des lyrischen ich' sehr gelungen. trotz angeborener skepsis gegenüber liebesgedichten mag ich dieses, wohl auch weil du jeglichen pathos gekonnt umgehst. gespannt harre ich folgender werke..


 
PA
schreibt am
17.05.2006 (20:52 Uhr)

danke für eure kommentare.

ich habe auch lange über das "ja" nachgedacht, es aber drin gelassen, eben für versmaß und rythmus.
aus gleichem grund habe ich mir die regeln der grammatik zurecht geschustert, so dass sie das gedicht tragen und den rythmus mitnehmen.
"Schön" ist groß, weil es mir wichtig ist. die ganzen "die"'s sind auch mit bedacht gewählt. immerhin geht es um die eine weibliche person, und jene bestimmt nicht nur die letzte zeile.

danke das ich dabei sein darf und hier so belesende und interessante autoren treffen kann. dariusz pawell


 
bp
schreibt am
08.12.2006 (13:08 Uhr)

Dieses Gedicht berührt mich, was in diesem Garten möglich wird, die Überwindung von Entfernung z.B., erlebe ich lesend; das Gedicht bringt mir die Liebe nahe.


 

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