Samstag, 30. August

Veröffentlichung von nk vom 05.09.2007 in der Rubrik Schmerz. Letzte Änderung am 05.09.2007.

 

Immer nur deinen Namen in meinem Kopf

Trauer spaltet meine Gedanken,

mein Körper ist durchnässt von Tränen.

Wann lässt mich diese Liebe endlich aus ihren Klauen?

 

Vergangenes, so fühlbar allgegenwärtig.

Versunken in einem Traum,

fühle ich jede Kontur deines Gesichts als glitten meine Lippen darüber. 

 

Doch was uns trennt ist nicht nur ein Gefühl,

das sich von mir nährt und abgestoßen wird von dir.

Es ist eine Welt ertrunken in Illusionen.

 

Vorstellungen, die unsere Leben spalten.

Wie an den Strand gespült, reglos,

so liegt  meine Seele  in diesem Körper.

 

Nur du kannst dieses Herz wieder zum Schlagen bringen.

Und tust es doch nicht, quälst mich mit deinem Verständnis,

schreist mir mit Schweigen ins Gesicht.

 

Hast mir jedes Licht genommen

und meine Geschenke zu Opfern gemacht.

Immer nur Dunkelheit, wenn ich meine Augen aufschlage.

 

Immer nur deinen Namen in meinem Kopf.

 
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Kommentare zum Text "Immer nur deinen Namen in meinem Kopf":

ba
schreibt am
06.09.2007 (19:18 Uhr)

wenn ich es nicht besser wüsste müsste ich annehmen wir kommunizieren auf diese tragische Art und weise. Auf jeden Fall ist mir beim lesen ziemlich schwer ums Herz, diese Zeilen berühren, das macht sie wertvoll, für mich jedenfalls...


 
el
schreibt am
07.09.2007 (20:05 Uhr)

Ich stimme ba zu. Deine Zeilen gehen einem zu Herzen. Ich vermisse höchstens etwas am Ende, einen Funken von Hoffnung vielleicht. Das da so rein gar kein Schimmer am Horizont ist, macht es so endgültig. Weiß nicht, vielleicht wolltest du genau das erreichen?


 
nk
schreibt am
10.09.2007 (23:12 Uhr)

Um ehrlich zu sein, ba, war das auch die Antwort auf deine vorhergehenden Texte, die ich als sehr stimulierend empfand. Sie haben etwas in mir ausgelöst, dass ich dann wieder zu Papier bringen musste...

Ich habe bewusst keinen Ausblick gegeben, denn es geht um diesen einen Moment, so kurz oder lang wie er sich darstellt, indem man weder atmen noch leben kann ohne die andere Person und in dem man sich gleichzeitig darüber klar wird, dass sie nicht wiederkommt.
Es ist ein Gedanke, ein Gefühl, was das zyklische Element unterstreichen soll.


 
dk
schreibt am
11.09.2007 (00:08 Uhr)

das hätte einen fruchtbaren dialog geben können, der jedem von euch vielleicht einiges nochmal erklärt hätte, dinge, die ihr sicher schon lange wusstet.
es ist aber nie ein nicht-können, es ist immer, in jedem fall, ein nicht-wollen. wenn man das verstanden hat, dann ist man weiter.


 

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