Sonntag, 30. November

Veröffentlichung von n° vom 13.07.2006 in der Rubrik Liebe.

 

Das andere

Man sagt
das eine kann ohne das andere
nicht sein.

Jetzt empfinde ich wieder Hass.
Das hat es seit Ewigkeiten nicht mehr gegeben. Wobei ich bei dem Wort 'Ewigkeiten' stolpere.

Eine Ewigkeit. Mehrere Ewigkeiten.

Ewig. Das andere ist ewig. Ewig.

Ich versuche mein schmerzendes Herz mit Vorfreude zu erfüllen. Der Hass nimmt es ein, um dem anderen den Weg frei zu räumen.


 
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Andere  Ewigkeiten Raeumen Anderen  Erfuellen Vorfreude  
 

Kommentare zum Text "Das andere":

ßi
schreibt am
20.07.2006 (18:26 Uhr)

hm, muss erst einmal wirken bei den scharfen induktionen und bilderverbindungen. aber zum wirken regt es an. und bei einigem nochmal-anschauen finde ich jetzt langsam meine lesespuren.
"das eine" könnte der "hass" sein. interessant der gedanke mit dem "weg frei räumen": das interpretier ich bildlich als ebbe und flut.

interessante kleine gedanken, schön verdichtet.

apropos ewigkeiten. klar gibt es mehrere: zwei drittel ewigkteit, halbe ewigkeit und viertel ewigkeit, zum beispiel. ;)

saludos!


 
سئ
schreibt am
21.07.2006 (23:34 Uhr)

wenn du es also dialektik betrachtest und ßi recht hätte, daß das eine hass ist, dann wäre also harter logik zufolge die liebe als das andere ewig? hm, ein wenig ramantisch verkitscht fänd ich das auf den ersten blick schon..
aber überhaupt, wenn das eine nicht ohne das andere kann, dann wäre mit dem verschwinden des hasses doch auch die schöne liebe wech.. zufällig grad verzweifelt verliebt?


 
n°
schreibt am
25.07.2006 (11:37 Uhr)

in der zeit in der ich keine liebe empfand, konnte ich genausowenig hass empfinden - neulich habe ich für einen funken von zeit hass und wut in mir aufkommen lassen, und das war ein gutes gefühl... endlich mal wieder überhaupt ein gefühl...


 

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