Donnerstag, 22. Januar

Veröffentlichung von kn vom 21.03.2006 in der Rubrik Gesellschaft.

 

capitalism kills

ich will ich will ich will ich will aba

ich brülle und rolle mich vor der kasse auf dem boden trommel mit kleinen fäusten auf die kalten kacheln des supermarkts beiße meiner mama ins bein zerdrücke das ü-ei in meinen händen verschmiere mein gesicht mit schokolade eine kleine gelbe kugel rollt raus will in meinen mund in meine luftröhre sie schiebt sich zwischen meine lippen und sucht sich ihren weg ich bekomme keine luft mehr ich ersticke und zucke dabei ich bin meiner mama peinlich sie wird böse sie sagt ich soll mit dem unfug aufhören. ich höre auf.

für kinder unter 3 jahren nicht geeignet, da einzelteile verschluckt oder eingeatmet werden können.

 
Ihre Meinung ist gespeichert. Vielen Dank.
Geeignet Jahren Kinder   Koennen  Aufhoeren Peinlich
 

Kommentare zum Text "Capitalism kills":

ßi
schreibt am
03.04.2006 (01:20 Uhr)

deine anderen texte, die wohl beim datenbankcrash verschütt gegangen sind, fand ich deutlich besser und interessanter. schade!

(wär schön, wenn du die vielleicht nochmal in ein paar monaten rauskramen und re-veröffentlichen würdest!)


 
kn
schreibt am
08.04.2006 (00:58 Uhr)

ich würd nicht sagen, dass das ein richtiger text ist. es ist eher etwas, das mir eingefallen ist, als ich vergeblich versucht hab ein spielzeugauto zusammenzubauen. also, das zusammenbauen ging, aber mikroskopisch kleine aufkleber anzubringen ist tödlich.. und so kams. kaum durchdacht, nur hingeschrieben.


 
kurtstube
schreibt am
17.04.2006 (13:07 Uhr)

In einer anderen struktur(text zentrieren, bzw. bewusst absätze nutzen sicherlich ein guter text!


 
سئ
schreibt am
19.04.2006 (13:21 Uhr)

so, nu komplettiere ich die reihe und gebe zu dem hier auch noch meinen senf dazu. wieder einmal keine ahnung, worauf du inhaltlich hinauswillst, daß scheinst du aber laut deinem kommentar selbst nicht zu wissen. eigentlich schade, daß du das selbst so widerrufst, anstatt dazu zu stehen. stilistisch find ich das ganze echt klasse, diese völlige paradoxe situation, die sich bildhaft vor einem aufbaut. wieder einmal nur schwer unter lyrik zu fassen, von deinen bisherigen texten geht dieser wohl am meisten richtung prosa. das ende find ich leider nicht richtig gelungen, zwar macht er deutlich, worauf du dich eigentlich beziehst, aber so richtig stimmig ist die einbindung meiner meinung nach nicht. auf jeden fall unterhaltsam.


 
kn
schreibt am
20.04.2006 (10:59 Uhr)

worauf ich inhaltlich hinaus will?
ich stelle mir eine dieser allseits bekannten an-der-kasse-in-die-süßigkeitenfalle-tappen-situationen vor, und dramatisiere sie. ich stelle sie dar und weiter will ich nicht. dass ich den text nicht groß durchdacht und gegliedert und nochmal durchdacht habe, gebe ich zu, dass heißt nicht, dass ich nicht dazu stehe. aber dass dir mein stil gefällt find ich gut.


 
die andere
schreibt am
29.04.2006 (13:02 Uhr)

ich finds wunderbar. muss doch nicht immer alles voll durchdacht und durchgegliedert sein, wir sind jung und wir brauchen kein geld, also!!! wenn die masse es gerne sortiert und in verständliche scheibchen serviert bekommen möchte, kann sie sich im öffentlichen kulturbetrieb bestens versorgen, aber das, alles, die gesellschaft ist eben nicht sortiert, durchdacht, gegliedert...es ist eben das, ein gedanke, eine vorstellung, die das da draussen alles so wunderbar assoziiert ohne es voll und ganz fassen zu können...und dabei ist es doch schon so eindeutig, klar, bildhaft, was wollt ihr denn noch, das mans euch vorinterpretiert?


 
sa
schreibt am
28.09.2006 (10:56 Uhr)

stelle gerade fest, dass ich das hier so in etwa interpretiert habe, wie du es im Gegenkommentar erläutert hast. Ich finde, der Titel und der letzte Satz geben hinreichend Hinweise.


 

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