Samstag, 21. M�rz

Veröffentlichung von ox vom 26.10.2010 in der Rubrik Sehnsucht.

 

Lebenszeichen

Ich, du und mein täuschen einen Orgasmus vor.

Ich, du und mein löffeln schwarzen Tee aus schneeweißen Porzellan.

Ich, du und mein sind verletzt von der Kritik seines Spiegelbildes

Ich, du und mein träumen von lachenden Kindern am Fluss.

Ich, du und mein sind gefangen von unserer Freiheit die alles möglich macht.

Ich, du und mein zertreten mit Absicht ihre Frühlingsblumen.

Ich, du und mein sind entsetzt vom Geruch deiner Scheide.

Ich, du und mein sehen sich erhängt am Apfelbaum im Garten.

Ich, du und mein würden gerne wieder die Wärme der Liebe spüren.

Ich, du und mein rasieren sich am ganzen Körper um glatt wie ein Aal zu sein.

Ich, du und mein betrachten die amputierte Brust und weinen.

Ich, du und mein freuen sich noch am Leben zu sein.

 
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Kommentare zum Text "Lebenszeichen":

bp
schreibt am
26.11.2010 (19:56 Uhr)
hzn

du mein ich?
ich dein du?
erste liebe
kukeriku


 
CS
schreibt am
11.12.2010 (01:21 Uhr)
Grün

Vom Baum der Erkenntnis amputierte Äpfel - die schmecken Kindern, die am Leben sind, weniger den durchgeknallten Harlequin-Puppen, mögen sie auch aus noch so weißem Porzellan sein, richtig gut! An dieser Stelle sei ein nüchternes Wort geschrieben, über dessen Reaktion jeder Erdkunde-Lehrer aufgeklärt werden muss: Wasserscheide! Hu! He! Hi Huuu! Doch von Frühlingsgärten träumen, von täuschenden Gerüchen - die Früchte, und egal welch Speise, schmecken meist weit weniger - doch von Frühlingsgärten träumen, doch von Frühlingsgärten träumen, das sei ein Traum, der menschlicher, kaum wahrlich menschlicher sein könnte! Mit messerschärfe sei erwähnt, wenn du schon trittst, dann bitte natürlich mit Absicht, denn: Selbst der glatteste Spiegel weißt keine vollkommen exakte Reflexion auf, das sei an dieser Stelle möglich freiheitlich zu sagen, sozusagen, sagen wir, als Feedback mit dem Löffel geschnippst (früher wäre es wohl Spinat gewesen).


 

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