Donnerstag, 03. Juli

Veröffentlichung von bt vom 24.02.2009 in der Rubrik Schmerz.

 

am ende: warten

das letzte mal, als es passierte
warst du noch da,
das letzte mal, als es passierte
war alles am selben ort.

dazwischen:
metapher des grauens
zähnefletschender lungenkollaps
ausgeselaugt und entgültig leer

dazwischen war krieg.
bleiben die ränder
um die augen, furchen
zeichnen mein gesicht.

die haare:
bestäubt vom grauen
vertrocknet
doch zart und hilflos.

am ende bleibt noch warten
ich bin noch
da am ende bleibt noch warten
wieder am selben ort

 
Ihre Meinung ist gespeichert. Vielen Dank.
 

Kommentare zum Text "Am ende: warten":

ßi
schreibt am
28.02.2009 (20:30 Uhr)

mag ich ebenso. schönes öffnendes ende.
kann grad gut mitfühlen :)

ja, warten kann doch auch ne aktivität sein, wenn mans aktiv angeht (lgv Meditation;) ne?
am ende bleibt immer was. denn: wo liegt eigentlich das ende? ;)

lg
und bitte mehr! ;)
miro


 
bp
schreibt am
18.03.2009 (17:38 Uhr)
warten ist scheiße

aber gedichte schreiben
ist vielleicht die rettung


 

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