Samstag, 29. November

Veröffentlichung von aO vom 09.10.2003 in der Rubrik Freundschaft.

 

Verflüssigt

Aus dem Kühlschrank ins Glas.
Ich nehme einen Schluck.
Ein seltsames Befremden überkommt mich.
Es sollte warm und süß schmecken – lebendig. So war es doch, als ich das Licht der Welt erblickte?!
Aber das – es schmeckt fremd. Kalt schmeckt es, bitter, abgestanden.
Die Lebendigkeit weghomogenisiert.
Ich nehme noch einen Schluck.
Und noch einen – brav das Glas leer.
Eigentlich wollte ich alles wieder ausspucken.

 
Ihre Meinung ist gespeichert. Vielen Dank.
Schluck Schmeckt  Nehme Wollte   Bitter   Schmecken  
 

Kommentare zum Text "Verflüssigt":

dp
schreibt am
09.10.2003 (23:58 Uhr)

ich finde den text ziemlich gut! vorallem die weghomogenisierte lebendigkeit gefällt mir. mehr davon!


 
mw
schreibt am
10.10.2003 (16:10 Uhr)

wenn ich was aus dem kühlschrank nehme erwarte ich nicht das es warm ist...


 
aO
schreibt am
02.11.2003 (21:59 Uhr)

@mw ich sehe, du hast das gedicht nicht verstanden...


 
jolle
schreibt am
16.04.2004 (19:35 Uhr)

ich mag kalte milch


 

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