Sonntag, 31. August

Veröffentlichung von :P vom 30.03.2005 in der Rubrik Glauben.

 

Und kein Tauwetter in Sicht

Gerade jetzt blutet mein Herz, so glücklich könnt' ich sein und sollt' es auch. Doch mein Herz will keine Ruhe geben, hört nicht auf um Hilfe zu schreien. Du stießest mir mehr als einmal bloß einen Dolch in meine Seele und das will nicht heilen. So schreit es nun tagein, tagaus, mit jedem glücklichen Moment noch mehr.
Wärst du mir doch unbekannt, so könnt ich hoffen, doch was mein ist wird auch mein bleiben.
Eine eingefrorene Seele wird nie zu tauen beginnen, nicht einmal wenn warmes Blut darüber fließt.

 
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Einmal   Koennt   Seele   Hoffen   Unbekannt  Waerst
 

Kommentare zum Text "Und kein Tauwetter in Sicht":

f1
schreibt am
30.03.2005 (23:53 Uhr)
.....

aha


 
§*
schreibt am
31.03.2005 (22:37 Uhr)
Seelenschmerzen?

Dann mach bloß nicht den Fehler und vertraue dich damit den "Profesionellen" an. Und damit meine ich nicht die rot beschienen Damen die vorzugsweise in der waagrechten arbeiten.
Seelenschmerz? Was kann es schöneres geben? Ausser ihnen und vor ihnen noch die Fähigkeiten, mit ihnen umzugehen.


 
ßi
schreibt am
07.04.2005 (12:33 Uhr)

Ich kann dir berichten,
:P, ich hab sie gesehn, die lichten
Allen und bald blühenden Fichten,
und so kann es auch gehn:
Der Ausblick wird schön.

Ich habe die warme Stimme des Frühlingsregens gehört
als er Raum für den Wind ließ.
Als ein wenig Eis taute, die Klänge ungestört,
und sich der Zweifel schon leise verbließ...

(Sie kann tauen! Glaube daran!)


 
ßi
schreibt am
15.04.2005 (12:03 Uhr)
Hafis Blut

Ich musste da eine passende Stelle aus einem Gedicht von dem persischen Dichter Hafis denken. Der gehört zwar zur sog. persischen Klassik, wie unser Jöte, und wirkt oft ein bisschen steif, seine Gedichte sind aber trotzdem wunderschön. Ich tipp hier einfach mal eine Übersetzung von Cyrus Atabay ab (und der letzte Satz ist die Stelle, die ich meine):

" Die Liebe zu den Schwarzäugigen

Die Liebe zu den Schwarzäugigen
kann meinem Herzen
nicht genommen werden:
dies ist des Himmels Wille,
den nichts enträften kann.
Der Wächter erteilte Kummer viel
und ließ der Versöhnung keinen Platz;
die Seufzer des Frügebehts werden doch auch
zuletzt vom Himmel erhört.
Mein Verdienst ist's wohl,
dass ich ihn im Stillen lieben soll;
von Nähe, Kuss und Umarmung
muss ich schweigen,
denn sie werden sich nimmer erfüllen.
Mir war seit Anbeginn
der Weg des Sufi bestimmt,
dem Los, das dort seinen Ausgang nimmt,
wird nichts hinzugefügt.
Höre, Schenke: purpurner Wein,
ein Obdach und ein zärtlicher Freund:
wann wäre uns das Glück gesonnen,
wenn nicht jetzt?
Ihr Tränen, wascht nicht
die Spur des Leids von Hafis' Tafel,
denn es ist die Wunde,
die sich nicht füllt mit Blut,
weil sie der Geliebte schlug. "


 

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