Mittwoch, 14. Januar

Veröffentlichung von ßi vom 03.01.2006 in der Rubrik Gesellschaft.

 

Analogie zur Vorbereitung von Klausuren

Die Vorbereitung zu einer Leistungskontrolle kann man leicht mit dem Backen vergleichen: Zunächst muss man einen guten Teig kneten. Dabei kommt es natürlich auf die richtigen Zutaten, die richtigen Mengen und das richtige Verhältnis an.
Nun nimmt man am Tag vor der Klausur einen Teil des Teigs und formt und bäckt daraus kleine Küchlein vor, die man hier und da schon garnieren darf, wenn man will, sowie einen anderen extra-Teil, den man mit persönlichen Gewürzen durchmischt, und lässt alles zusammen mit dem Teig die Nacht über gehen.
Am Klausurtag dann guckt man, wo die Küchlein hineinpassen und drückt sie dort hinein und zurecht. Mit dem Teig füllt man daraufhin die Lücken, fügt den extra-Teig an, knetet alles zusammen und brütet einen runden Teig aus.


) 24.11.04 (

 
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Zusammen  Kuechlein Richtigen Alles  Extra Vorbereitung
 

Kommentare zum Text "Analogie zur Vorbereitung von Klausuren":

LK
schreibt am
30.01.2007 (10:45 Uhr)
leicht

eine interessante auffassung. der teig ist das wissen, dass man sich zurechtlernt, die küchelnchen die intensive vorbereitung durch lernen oder sich merken von bestimmten formeln oder grundlagen, die man anschließend mit dem wissen und dem handwerkszeug vermischt und damit zum ergebnis kommt.

leider ist das nicht immer der fall. es kommt bei solchen dingen erstens auf den menschen drauf an, und zweitens auf die art der kontrolle. während des abiturs in LK deutsch habe ich sehr oft festgestellt, dass nur ein guter teig hilft, keine vorgefertigten kuchen. und der teig war nicht ganz einfach zuzubereiten. anderen viel es wiederum leichter.

ich für menen teil würde jedoch das ganze nicht mit backen vergleichen.


Luc


 
ßi
schreibt am
31.01.2007 (15:50 Uhr)

hm. vielleicht kann der text auch eher damit helfen, dass sich der leser mal mit seinem lernverhalten auseinandersetzt, es in kontrast zu meinem hier beschriebenen stellt. schließlich steht der text hier ja nich für mich selbst, sondern ausschließlich für menschen, die möglicherweise in der position sind, klausuren zu schreiben. so als anregung.

aber die küchlein waren mir für effektive klausuren immer sehr wichtig. das waren für mich dann gewisse positionen oder formulierungen zum stoff, die ich vorher schon halbwegs klar haben wollte, um nicht während der klausur ins philosophieren zu kommen...(anders natürlich bei philosophieklausuren, die ich immer sehr geliebt hab und mit wonne verkatert runtergekritzelt habe ;)
es stimmt natürlich, dass es gerade bei deutsch hauptsächlich auf den teig ankommt, der meistens ziemlich zäh und ausufernd wurde bei mir.

wie würdest du das genze denn lieber beschreiben?

miro


 
LK
schreibt am
06.02.2007 (12:08 Uhr)
ach

ich habe keine ahung...

vielleicht eher mit plätzchen backen. den grundtteig vorbereiten und mitnehmen, anschließend geziehlt die plätzchen ausstechen und möglichts wenih teig zurückbehalten...


meine deutschklausuren warn: "zu kafkaesk!" wie meine deutschlehrerin gesagt hat.

ich kenne mich also aus mit ausufernden klausuren, die wieder nur interprätiert werden müssen.


Luc


 

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