Winter kleidet Dich
Wahrheit ist zu starr, um Wirklichkeit sein zu können.
Wirklichkeit im Wandel!
Flanieren statt Marschieren. Küsten Eurer Länder seit umspielt. Gib ab – Du wirst gewinnen. Teilen wir unsre Freiheit. Die Weite des Nachthimmels ist Vergangenheit, das Sichtbare nährt sich. Der Morgen verführt zum Tage. Trage, dessen Du Dich des Nachts entkleidetest. Befreie Dich von der Last des Tages, beim Einbröseln des Finsternischens, während knarzend der Schnee unter den Laternen der Stadt hervorwinkt und lächelnd die Stubenwärme lockt, ein hübsches Gesicht, so zart, so lieblich, freundlich und vertrauensvoll. So scheint es gar durch Mauern und Köpfe zu scheinen.
Der Schnee, die eisige Rache der Cherubim für das Manna, was wir nicht wollten. Engel wissen: Gott ist leiderlich nicht zu erreichen! Du erreichst ihn nicht, durch noch so lange Märsche, noch so lange Läufe, noch so schwere Kaliber, noch so hohe Wolken Deiner nuklearen Vernichtungsmacht.
Macht Friede!
Fangt Euch selbst und behandelt Euren Gefangenen gut! Leckere Speisen, gute Getränke – sie führen in das Land, in dem das Gold und das Silber der Sonne den Tau der schneeverkleideten Bäume zu Diamanten werden lässt. Lass die Knospen erwachen. Wache auf Deine Blüten. Wart's ab – es dauert nicht mehr lang! Vorfreude ist die beste Freude, denn im Winter wird der Frühling erst zu dem, was er ist, erfüllte Sehnsucht. Wirklich wahr!