Veröffentlichung von CS vom 15.07.2010 in der Rubrik Liebe.
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Im Grunde Wenn der Schmerz sich stärkt und stärkt und schließlich durchbricht zum Schönen und Wahren und Edlen, wenn traurigste Lieder dich tragen, wenn du das ersehnst, was du fürchtest, wie die Kälte des Winters, wenn du das Paradies fallen siehst wie melancholisches Herbstlaub-Farbenspiel, wirst du gewinnen, was du selbst nicht eigen hattest. Lass den Wunsch zur Sehnsucht reifen, pflege sie und will nicht wollen, sondern wirke! Die Engel beherbergen das Detail. Kleiner als ein gedachter Punkt. Vergiss die Trauben, vergieß den Wein, verzieh dich in dein Innerstes. Zündel mit deiner Seele. Jeder Kampf ist ein Spiel. Jedes Spiel hat das Ende zur Regel. Das Ende liebt den Sterbenden. Ist das Vermögen nicht mehr da, ist der Wille der reichste. Setz das Messer an und spür das Leben. Nimm das Schluckbildchen und lass dich heilen. Deine Kinder sind um dich versammelt und hoffen und bangen. Dein Vater wartet auf dich und für deine Mutter bleibst du stets ein Kleinkind. Siehst du die Geister der Anderswelt? Hörst du wie sie dir schmeicheln? Deine Freunde sind schon längst gestorben und doch sprechen sie zu dir. Lass dich mitnehmen in ein andres Land und kehre nie zurück. Verkünde durch Schweigen. Vergib mir!
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