TempelAlle Sinne vereinen zu einem höheren Sinn. Jeder Handstreich eine Tat für die Ewigkeit. Programmierung durch Demonstration. Mit einem Floß, „Hoffnung“ getauft, den Grenzfluss Garten Edens überqueren. Das goldene Zeitalter, es scheint durch alle Öffnungen, jeden Spalt des Tempels der Freiheit und Vollkommenheit. Bist du hier, weißt du, es gab nie Anfang, nie Ende. Das Ineinanderfließen von Schein und Echtheit ist hier Wahrheit und Illusion zugleich. Der Begriff wird erkannt und damit aufgehoben. Reinheit und Wachheit lieben den Seefahrer aller Welten. Schützend die unerkannte Zukunft und eine nicht enden wollende Geborgenheit der Hierarchie. Kein Zwang ein Soll zu erfüllen, nur Drang alle noch so kleinen Teile des Ganzen, das wieder nur winzigster Teil eines noch viel größeren Ganzen ist, zu betasten und nie zu vergessen. Ein lautloser Wasserfall der Leichtigkeit füllt die Seen der tiefsten Gefühle.
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Wieder über einen Ort, wie "echt" auch immer. Schön, grandios, der Text, aber auch, dich wieder hier zu haben, Mensch. Hier ist ein Gehen und Kommen. Warste auf Seefahrt?
Und weil du so lange weg warst: da fehlen Kommas, aber ich sag nich, wo;-)
Beim dritten Satz brauche ich Hilfe.
Könnte man statt des zweiten "größeren Ganzen" einfach "Größeren" schreiben?
Sonst hat der Text keine Angst vor Größe; das imponiert!
"Geborgenheit der Hierarchie": super!
Papi hat mich lieb. Man weiß nie, wie lange.
für einen freund
der gerade nicht schreiben kann
oder will
schreiben sich zeilen
ganz von alleine
ganz still.
er könnte es besser sagen als ich
er kennt die zeichen
er kennt mein gedicht
er kann so viel mehr tragen als ich.
im fallen verbinden sich dinge
verbinden sich sinne
verbrennen.