Schaffenskrise oder tückische Bananenschale
Mal nicht lesen, mal malen.
Mal! - Nicht lesen, mal malen.
Mal malen, mal sehen, was kommt, mal nicht schreiben.
Malen! Malen, malen, malen.
Und sehen. Hineinsehen. Mal ins eigene Bild, mal in einer Kunstausstellung. Die können das, ich auch – malen, so Muster und Farben, aber nicht Zeichnen. Das ist viel schwieriger, und das kann ich nicht.
Ich mal mich selbst. Kein Portrait, nicht Zeichnen, das sag ich doch! Kein Plan wie's geht, wer's kann – schöne Sache. Nein, ich male Formen mit Farbe. Schau ich mal länger hinein, ich sehe mich. Sprich Leben, Episoden, Formen, die ich mag.
Naja, eigentlich, das ist sehr wahrscheinlich, kann ich's nicht. Kann nicht malen. Aber bunt wird’s. Ist doch auch schon was.
Sprechen mit Tönen, Gesang.
Singen mit Worten,
Schreiben eben.
Oder doch singen?
Einfach nur so: La, la, la, dumm, die, die, da.
Schnell zuschlagen! Ich sehe eine Chance in der Bildhauerei. In moderner natürlich: Müll und Schrott verkleben.
Und was mach ich stattdessen? Schreib's wieder nur auf. Hm.
Eine Form hypnotischer Selbstbeeinflussung, wenn ich den Kuli so auf dem Blatt ausrutschen sehe.
Opfer!