Geht man aus unserem Haus hinaus... Geht man aus unserem Haus hinaus, verlässt die Siedlung und nähert sich dem Wald, stößt man, wählt man den richtigen Weg, auf eine Ansammlung von Hindernissen deren Umgehung nicht ohne weiteres möglich ist, da der Weg von Häusern eingerahmt wird. Die Bewohner dieser Häuser lugen lächelnd aus den Fenstern oder grüßen einen verschmitzt, wenn sie sich gerade im Garten aufhalten, kommt man den Hindernissen näher. Will man also den Weg weitergehen, verlangt einem das manche Anstrengung ab. Sich strecken muss der Durchquerer, im Ducklauf vorangehen, springen, sich entlanghangeln und balancieren. Während dieser Übung johlen einem die Kinder der Häuser vom Balkon her zu, man solle nicht aufgeben, man mache es bis jetzt ganz gut, man hätte es ja bald geschafft.Illustration von Robby Rob und den Robben
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uhu sowat nennt man dänn wohl ne schnotten gesellschaftlich bedingte leistungsdruck paranoia, wot wot?
Ich verstehe nur Paranoia. Was ist denn bitte "schnotten"? Gleich werde ich wieder paranoid. Ist das etwas Böses? Vielleicht ein Code gar, eine Chiffre?
Toller Text. Auch dieser Stil gefällt mir gut. Ein Paar Kleinigkeiten haben mich gestört im Gegensatz zu dem letzten welchen ich von dir laß (mit der Mühle). Jener war noch feiner und genauer temporiert.
Ansich super. Wann kommt das Buch in diesem Stil?
na schnotten halt. so wie "olle" oder sowat. und öb de paranoia wat böses is...kommet halt druff an, is dit böse etwas, dass man ist oder isses wat dat man tuen tut? hinter meiner aussage verbarg sich keinerlei geheimnis, soweit ich mia zu entsinnen vermog.
Komisch, dass gerade der "wilde Gärtchen"-Text so gut ankommt. Ich finde nämlich, dass je länger ich einen Text schreibe, dieser um so flacher wird. Buch kommt daher voerst noch keins. Was genau meinst du mit "feiner und genauer temporiert", wenn ich fragen darf?
Der Text (das auch an rumpzkät) ist weniger eine Paranoia-Beschreibung - das sicherlich auch - als eher ein Selbstkommentar zu einem mühsamen Schreibversuch (Hindernisse). Oh, hab ich jetzt zu viel verraten?
ich habe es mit blick auf das leben gesehen. alles stellt sich einem in den weg - aber man kommt durch obwohl die leute lachen. und wenn man durch ist, sind die zuschauer auch schon wieder vergessen.
die temporität nutzte ich als allumfassendes wort für den fluss und rythmus der geschichte. was es genau ist habe ich auch noch nicht rausgefunden, aber ist im "gärtchen" schöner getroffen.
mal sehen ob dir so ein kommentar was hilft...
vielleicht "temporiert" ist jetzt die frage: kommt es von tempo oder von temperatur ... oder ist es eine kreuzung?
:)
Also "temperiert" würde sich auf Temparatur beziehen. Will man aufs Tempo anspielen, müsste man wohl temporisiert sagen. Das ist aber nach Duden eher "hingehalten" oder "sich den Zeitumständen gefügt" - puh, ob einen das weiterbringt? Aber Sprache ist flexibel und Hauptsache man kann's einigermaßen verstehen...