ExilIch wurde nie vertrieben, hab das Land auch nie verlassen, trotzdem: Ich lebe im Exil. Kriege habe ich durchgemacht und gezeichnet bin ich von ihnen. Wie gerne würde ich aus dem Exil zurückkehren. Doch wohin? Ich war mein Leben lang hier. Die Verbannung treibt mich in den Irrsinn. Dennoch bewahre ich mir meine Standhaftigkeit. Die Einsamkeit ist grauenvoll. Im Krieg war ich nicht allein. Daher fehlen mir mittlerweile selbst die Feinde. Ich habe nur noch einen. Mein Leben ist mein ärgster Feind. Warum soll ich noch standhaft bleiben? Die Kriege sind beendet.
Und der Friede ist kein Segen. Mein soldatisches Wesen hilft hier nicht. Ehre und Ruhm, das war einst mein Traum. Wen aber gilt es nun zu töten? |
So what?! Go on, save the planet and kill...YOURSELF!!!
Jahu, jetzt gibt's sogar mal schnotten Beihilfe in Sachen Selbstmord-Texte!!!
fürchterlich, ich kann mich da ganz gut reinversetzen cs,
wenn du den frieden nur im kampf finden kannst, dann kämpfe.
Auf der einen Seite sehe ich das aus der Sicht von jemandem der für lange Zeit im Krieg, der nun beendet ist, aber einen ziemlich desillusionierten Menschen zurückgelassen hat, auf der anderen Seite denke ich daran, dass das alles Metaphern sind, zu denen der Eine oder Andere eine Lebensgeschichte erzählen könnte....
Sehe nur ich das so oder was dies beabsichtigt?
lg