Ein Regentropfen fällt mir auf den Kopf...
Ein Regentropfen fällt mir auf den Kopf, sagt:
„Du Depp - bist auch ein Mensch!“
„Wasserdicht“ – das sagt man so und jeder weiß bescheid.
Ein Wort verstehn, das scheint mir so, das ist ’ne Kleinigkeit.
Tausende von Wörtern pralln mir täglich an’n Kopf,
Verstehe jedes einzelne, sogar das Wörtchen „Tropf“.
Ich glaub ich hab ’nen Schaden
Vom Hängen am seidnen Faden.
Gewiss, nichts ist sicher, soviel weiß ich auch.
Der schönste Traum verpufft oft in weißem Rauch.
Die schönste Blüte wird mal alt
Und grün erhalten bleibt der Wald.
Das Treiben in der U-Bahn, auf der Straße, in der Stadt, es gibt mir keinen Halt.
Sie sehen durch Wände
Und sind sehr behände.
Mit deinen Worten sprechen sie
Und zu sehen bekommst du sie nie.
Obwohl sie mit dir gehen
Du bekommst sie nie zu sehen.
Sie sind in dir drinnen,
Wollen dich für sich gewinnen.
Sie werden es sagen
Und du wirst’s nicht wagen,
Aufzustehen und wegzugehen,
Denn sie werden dich überall sehen.
Keiner, der um dich klagt –
Nur eine einzige Jagd.
Ich kann mich einfach nicht mehr so fühlen wie früher.
Das ist das Verrückte: Auf Winter folgt Frühjahr.
Doch auch die schönste Blüte wird mal alt
Und grün erhalten bleibt der Wald.
Das Treiben in der U-Bahn, auf der Straße, in der Stadt, es gibt mir keinen Halt.
Die finsteren Mächte der Liebe
Sind nur kleine Fehler,
Wie die der nervösen Diebe
Unten in den Städten der Täler.