Veröffentlichung von CS vom 07.10.2007 in der Rubrik Leben.
Letzte Änderung am 27.12.2007.
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Das Traumbild eines Gottes ...ist das Gottesbild eines Traums
Die Nacht lang geschlafen, so dichten wir am Tage. Doch was soll es heißen – dichten? Heißt es, den Traum als Quelle zu betrachten und den Tag, der ihr entspringt, mit Wort und Satz, zur Nacht zu machen? Träumen Götter wirklich? Und natürlich lässt sich auch wunderbar so manche Nacht schlaflos zubringen. Wir mögen dann Getriebenheit verspüren. Dies, ich gebe es zu, kann mitunter quälend sich gestalten. Egal, denn selbst die Qual kann glitzernd, sprundelnd Quelle sein. Wirkt ein Gott im Traume? Wir lieben das Finstre, das Verbotene, die Todeszonen mit all ihren Abgründen. Träumen, das bedeutet zunächst das Bewusstsein zu verlieren, um es dann, wie aus einem schwarzen Meer emporsteigend, wiederzuerlangen. Freilich ist es nun ganz anders, das sogenannte Bewusstsein. Träumen wirkt göttlich! Also träumt, was immer ihr für richtig haltet! Gute Nacht!
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