Auf NachfragenSeine Panik blitzte nicht, wie man es annehmen könnte, in seinen Augen auf. Sie zeigte sich vielmehr in lethargischer Form. Ein wahres Häuflein Elend, kaum fähig, die Augen offen zu halten. Die Zuflucht im Halbschlaf suchend, seufzend und nicht mal klagend. Kraftlos kauerte er halb zugedeckt im Bett.
Oft hatte man ihn um Erklärung gebeten, wollte man wissen, was mit ihm sei. Dass er es selbst nicht wisse, nicht zur Klärung beitragen könne, meinte er dann kränklich ebensooft. Auf weiteres Nachfragen antwortete er, es müsse wohl etwas mit dem Sehen zu tun haben, er mache deswegen auch ungern die Augen auf. In trauriger Ratlosigkeit schrie man den Kranken daraufhin fast wütend an. Was er denn sehe, war die Frage. Er gestand stets, es sei ihm nicht möglich, es in Worte zu fassen. Was sollte man mit ihm machen? Schließlich fragte man, was man ihm Gutes tun könne. Darauf wusste er klar zu antworten: „Nichts.“ – Er erbat es förmlich. |