Über den richtigen Umgang mit „Geld“
Helft nicht den Armeen! |
und Nadelöhr.
Ich las letztens einen Text, der sich damit befasste, wie denn auch Reiche ins Himmelreich kämen. Man kontemplierte die Symbolik des Kamels, des bescheidenen, fleißigen Lastentiers. Die Option, zu verschenken, zu verzichten wurde nicht genannt. Ganz böser Text.
Welchen Wert hat nicht gewählte Armut? Ein Dilemma.
Wer nicht hat, kann nicht verzichten?
"Arme" ist so relativ, irgendwie sozial kontruiert. Ich bevorzuge "Bedürftige".
Hirnsuppe bringt es auf den Punkt: Wofür geben wir das Geld aus? Aber auch: womit verdienen wir es? Wie wurden wir reich? Auf wessen Kosten? Und: warum "unser" Geld?
selbstgewählte Armut ist nun mal nicht gleichzusetzen mit Bedürftigkeit. Eben nicht, weil: Selbstwissender Verzicht ist Freiheit und kein Verlust. So eben sich daraus kein Bedarf ergibt, da es diesen zu verweigern gilt in dieser Haltung. Doch in sie (die Armut) getrieben ohne die Möglichkeit, sich vorher ohne Grenzen selber frei zu sagen vom weltlich Materiellen, wird niemals sich nach Freiheit anfühlen. Freiheit setzt die FreiWILLIGkeit voraus. Und, richtig: Worauf will man denn verzichten noch, wenn man eh schon nichts hat? Da nützen einem kluge Reden nichts, die machen einen auch nicht satt.