Einen Tag zuvor
Da ich sie lieb und sie ist fern, wär ich ein wildes Tier jetzt gern. Nur Erde unter meinen Pfoten und Fell am Leib, behaarte Haut im Wind, denn ich muss laufen, um auf ihre Spur zu stoßen.
Mit weiten Nüstern wild geblecktem Maul, durch Wald und Kahlheit, Wind und Wasserbrausen, der Witterung im grauen Regen nach.
Ist wild das Weib, bin wilder ich, kommt sie mir zahm, will ich ihr sanft die Schnauze lecken. Will sie nen Wurf aus sieben Kindlein um sich haben, soll sie sie haben, haufenweis und schön.
Ich finde dein Spur, heul kurz, als ich dich sehe: bleib stehen!
Ich mag dich nicht nur sinnlich oder geistig riechen, muss meine Pranke auf deine Hüfte legen, wo du mich kennst und stehst.
Nur Himmel, langer Lauf auf allen Böden der Rest kann gehen!
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...diese Anspielung auf Wolf und Geiß in deinen so romantischen und liebevollen Zeilen finde ich spitze. Hinterlässt ein spannendes Ziehen, dein Gedicht
LG
Stef
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